Bad Waldsee / saz Nach dem jüngsten Wohnhausbrand auf Waldseer Gemarkung rät Feuerwehrkommandant Alois Burkhard zum Einbau von Rauchmeldern in Wohnungen und Häusern. „Das macht auf jeden Fall Sinn und ist deshalb auch schon geraume Zeit Thema im Landtag, wo geprüft werden soll, ob Rauchmelder in privaten Gebäuden verpflichtend sein sollten“, so Burkhard gegenüber der SZ. Diese kleinen, weißen Rauchmelder seien ein wichtiges „Weckinstrument“ bei Gefahren im Wohnraum und daher sinnvoll zur „Früherkennung“ von Feuer – etwa wenn es nachts brennt und sich alle Bewohner im Tiefschlaf befinden.

„Eingebaut werden sollten sie in Schlafzimmern, im Flur und vor allem in Treppenhäusern, denen eine wichtige Bedeutung als Fluchtweg zukommt.“ Für ein taugliches Gerät mit Prüfzeichen müsse der Verbraucher mit einem Preis von rund 35 Euro rechnen. Erhältlich sind die Melder in Elektro- und Baumärkten sowie beim nächsten Tag der offenen Türe im Waldseer Feuerwehrhaus am Ballenmoos am 2. Juni. An diesem Tag soll die neue Drehleiter offiziell geweiht werden und die Jugendfeuerwehr plant unter anderem den Verkauf solcher Rauchmelder.

Infos rund um das Thema „Rauchmelder“ gibt’s auf der Homepage des Landesfeuerwehrverbandes unter www.feuerwehr-bw.de .

Erschienen in der Schwäbischen Zeitung - Ausgabe Bad Waldsee am 19.02.2013