Herzlichen Dank für den zahlreichen Besuch, anlässlich der Fahrzeugweihe unserer Drehleiter und dem Tag der offenen Tür. Das Wetter hat mitgespielt und der Tag hat allen Beteiligten viel Spass und Freude bereitet.

Auf der Homepage der Stadt Bad Waldsee finden Sie ein paar Impressionen von Frau Göppel, der Pressesprecherin der Stadtverwaltung:

http://www.bad-waldsee.de/1153.html

In Stillen Gedanken an unseren Kameraden Klaus Ege.

Klaus Ege war von 1974 bis zu seinem Tod Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr. In dieser Zeit war er bis zu seinem Tod auch über 15 Jahre Schriftführer des Abteilungs- und Gesamtausschusses.

Er möge ruhen in Frieden!

 

Burkhardt freute sich darüber, dass zur Jahreshauptversammlung neben den zahlreichen Kameradinnen und Kameraden so viele Gäste gekommen waren. Die Stadt war vertreten durch Bürgermeister Roland Weinschenk, 1. Beigeordneten Thomas Manz, Sachbearbeiterin Diana Deni, die Ortsvorsteher Rosa Eisele, Frieder Skowronski, Franz Spehn, „Feuerwehrmutter" Conny Zehrer als Vertreterin des Gemeinderats. Auch Kreisbrandmeister Oliver Surbeck vom Landratsamt Ravensburg gehörte zu den Ehrengästen.

 Bei der Totenehrung wurde der verstorbenen Feuerwehrkameraden Ernst Fuchs und Hans-Peter Graf gedacht.

 Mit einer Power Point Präsentation (Tobias Forcher) wurden die bilanzierenden Ausführungen und Anmerkungen des Kommandanten Alois Burkhardt anschaulich dargestellt. Der Jahresüberblick der Gesamtfeuerwehr Bad Waldsee mit derzeit aktiven 215 Angehörigen (Stadt 78, Gaisbeuren 20, Haisterkirch 22, Michelwinnaden 17, Mittelurbach 19, Reute 25, Altersabteilung 18, Jugendfeuerwehr 21, dazu Spielmannszug 32) ließ deutlich erkennen, wie umfassend das Aufgabengebiet der Feuerwehr Bad Waldsee geworden ist. Insgesamt musste die Feuerwehr im Berichtsjahr 2012 nämlich 215-mal ausrücken. Die Jahresstatistik bezogen auf die Einwohnerzahl von Bad Waldsee (inzwischen 20.032 Einwohner) zum Landkreis (276.607 E.) ließ erkennen, dass die Waldseer Wehr überdurchschnittlich für Technische Hilfeleistungen (Unfälle) und Gerettete Personen im Einsatz war. Zu 35 Brandeinsätzen (20 Kleinbrände, 10 Mittelbrände und 5 Großbrände) war die Bad Waldseer Feuerwehr 2012 ausgerückt. Die Technischen Einsätze (112) waren besonders hoch, bedingt auch durch den frühen Wintereinbruch mit Schnee und Sturm. Zu insgesamt 11 Überlandeinsätzen war die Bad Waldseer Wehr gerufen worden.

 Burkhardt würdigte die Fortbildungsbereitschaft der hiesigen Feuerwehrangehörigen, allein 74 hatten sich auf Landes-und Kreisebene fort- und weitergebildet. Ein aufrichtiges Dankeschön richtete er an die Stadtverwaltung und den Gemeinderat, denn schließlich wurden 2012 wichtige Beschaffungen wie die CO2-Löschanlage, ein Notstromaggregat sowie die neue perfekte Drehleiter bewilligt und auch angeschafft. Als Neubeschaffung wird ein Fahrzeug mit einem Großbehälter (Wasserwagen mit Sonderlöschmittel) ins Auge gefasst.

 Besonderes Augenmerk wird Alois Burkhardt in den nächsten 5 Jahren auf die demografische Entwicklung und die damit verbundenen gesellschaftlichen Umbrüche richten. Neue Konzepte für die Einsatzplanung sind gefragt. „Wir müssen uns verstärkt um den Nachwuchs und die Tagesbereitschaft kümmern. Auf Arbeitnehmer in den Betrieben zurückzugreifen wird immer schwieriger", erklärte Burkhardt und lobte zugleich eine Werbeaktion, unterstützt von Omnibus Müller. Die werbende Aufschrift auf dem Bus hat zu Neuzugängen geführt. Er hofft auf Zuzüge nach Bad Waldsee. Derzeit sind 12 Feuerwehrangehörige von auswärts zur Waldseer Wehr gestoßen. Für die Stadt bedeute dies, die Baulandentwicklung voranzutreiben.

 Die Jahresberichte der einzelnen Abteilungen, die alle auf viele Aktionen im Feuerwehreinsatz beziehungsweise auf die gut funktionierende Kameradschaftspflege hinwiesen wurden von den Abteilungskommandanten Hubert Schwegler (Gaisbeuren), Thomas Heber (Haisterkirch), Thomas Kibler (Michelwinnaden), Andreas Spehn ( Mittelurbach), Bernd Miller (Reute) vorgetragen. Den Bericht über die Jugendfeuerwehr (21 Jugendliche - im Schnitt 14 Jahre alt) trug Stadtjugendfeuerwehrwart Tobias Borsutzky vor und warb um weitere Unterstützer aus der Schar der Aktiven. Sein Stellvertreter ist jetzt Simon Frick in der Nachfolge von Joscha Braun.

 Kassierer Thomas Girmes konnte über einen ausgeglichenen Kassenstand berichten. Die Entlastung erfolgte einstimmig nach Vorschlag von Kassenprüfer Thomas Nester.

 In ihren Grußworten stellten Bürgermeister Roland Weinschenk und Ortsvorsteherin Rosa Eisele deutlichst heraus, wie hoch in der Bevölkerung das Ehrenamt der Feuerwehrleute geschätzt wird. Sie betonten je auf ihre Art, was Altbundespräsident Theodor Heuss einmal gesagt hatte: „Die Sorge und Hilfe für andere Menschen ist das wertvollste Kapital im Haushalt der Menschheit. Und solange es noch Leute gibt, die freiwillig bereit sind, für andere da zu sein, ist es um diese Welt nicht allzu schlimm bestellt."

 Ein Loblied auf die Bad Waldseer Feuerwehr kam ferner aus berufenem Mund. Kreisbrandmeister Oliver Surbeck, der in seiner Rede auf neue Entwicklungen im Land und Kreis einging und auch die Ehrungen vornahm, schloss mit den Worten: „Glück auf mit diesem tollen Gespann"

 Neben vielen Beförderungen wurden auch besondere Ehrungen vorgenommen. Bürgermeister Roland Weinschenk verlieh Alois Heine (Abtl. Haisterkirch) die Bürgermedaille der Stadt Bad Waldsee, die er sich durch sein über 40jähriges Engagement bei der Feuerwehr, davon 20 Jahre als Abteilungskommandant, redlich verdient hat.

 Ausgezeichnet wurden durch den Kreisbrandmeister mit dem Silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen (25 Jahre aktiver Dienst) Thomas Kibler, Josef Maucher, Hans-Peter Moser und Gerhard Ruf.

 Die Abteilung aus Haisterkirch hatte bei dieser Versammlung den ganzen Servicebetrieb (Küche und Saal) übernommen.

Bericht: Rudi Martin

 

Bad Waldsee / saz Nach dem jüngsten Wohnhausbrand auf Waldseer Gemarkung rät Feuerwehrkommandant Alois Burkhard zum Einbau von Rauchmeldern in Wohnungen und Häusern. „Das macht auf jeden Fall Sinn und ist deshalb auch schon geraume Zeit Thema im Landtag, wo geprüft werden soll, ob Rauchmelder in privaten Gebäuden verpflichtend sein sollten“, so Burkhard gegenüber der SZ. Diese kleinen, weißen Rauchmelder seien ein wichtiges „Weckinstrument“ bei Gefahren im Wohnraum und daher sinnvoll zur „Früherkennung“ von Feuer – etwa wenn es nachts brennt und sich alle Bewohner im Tiefschlaf befinden.

„Eingebaut werden sollten sie in Schlafzimmern, im Flur und vor allem in Treppenhäusern, denen eine wichtige Bedeutung als Fluchtweg zukommt.“ Für ein taugliches Gerät mit Prüfzeichen müsse der Verbraucher mit einem Preis von rund 35 Euro rechnen. Erhältlich sind die Melder in Elektro- und Baumärkten sowie beim nächsten Tag der offenen Türe im Waldseer Feuerwehrhaus am Ballenmoos am 2. Juni. An diesem Tag soll die neue Drehleiter offiziell geweiht werden und die Jugendfeuerwehr plant unter anderem den Verkauf solcher Rauchmelder.

Infos rund um das Thema „Rauchmelder“ gibt’s auf der Homepage des Landesfeuerwehrverbandes unter www.feuerwehr-bw.de .

Erschienen in der Schwäbischen Zeitung - Ausgabe Bad Waldsee am 19.02.2013

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