Bad Waldsee (hu)-. Im Rahmen des Kirbewochenendes wurde auch die Einsatzabteilungen Gaisbeuren und Reute zusammengelegt. Dazu fand am Montagabend die Hauptversammlung im Feuerwehrhaus in Reute statt.

Um 20:10 Uhr begrüßte der Kommandant der Abteilung Reute, Bernd Miller, Bürgermeister Roland Weinschenk, Ortsvorsteher Achim Strobel, Gesamtkommandant Alois Burkhardt, die Feuerwehrmutter Conny Zehrer sowie die Anwesenden Mitglieder der Einsatzabteilungen Gaisbeuren und Reute sowie weitere Gäste. Bernd Miller eröffnete die Hauptversammlung mit den Worten: Nach Recherchen in der Chronik hatten die Feuerwehren Gaisbeuren und Reute schon 1847 einen Einsatzvertrag geschlossen um sich gegenseitig zu unterstützen, ob der Vertrag jemals aufgehoben ist nicht bekannt. Hubert Schwegler, Kdt. Gaisbeuren, führte weiter aus das die Zusammenarbeit der beiden Abteilungen in den letzten Jahren sehr gut verlief und eine Zusammenführung beider Abteilung nur die richtige Entscheidung sein kann. Gesamtkommandant Alois Burkhardt erwähnte weiter das dieser Zusammenschluss einmalig in der Geschichte sein. Der Grundstein wurde dazu bereits mit der Beschaffung des Löschgruppenfahrzeugs 10/6 gelegt, das in das Konzept der Gesamtfeuerwehr passt.

Neuwahlen:
Als neuer Kommandant der Abteilung Reute-Gaisbeuren wurde Bernd Miller gewählt.
Zum Stellvertreter wurde Markus Rist, beide mit sehr deutlichen Ergebnis (96,3%).
Hubert Schwegler und Johannes Fenker stellten sich nicht mehr zur Wahl, bleiben der Einsatzabteilung erhalten. Im neu gewählten Abteilungsausschuss wirken mit: Nick Horvart, Hubert Schwegler, Simon Borsutzky, Sebastian Eder, Siegfried Herm und Jürgen Herm.

Grußworte:
Bürgermeister Weinschenk begrüßte den Zusammenschluss der beiden Abteilungen und wünschte den neugewählten eine gute Hand in Ihren Aufgaben.

Ortsvorsteher Strobel gratulierte der Neuen Abteilung und würdigte diesen Historischen Tag auch in der Chronik von Gaisbeuren fand er den Hinweis, dass schon 1855 eine Gemeinsame Wagenspritzen beschafft wurde. Beim Umbau des Feuerwehrhauses in Eigenleistung stellte er fest dass die beiden Mannschaften Hand in Hand arbeiteten und sieht so in eine erfolgreiche Zukunft. Der dank ging an die geleisteten Arbeit der Feuerwehrführung von Gaisbeuren Hubert Schwegler und Johannes Fenker.

Neue Führung: Bürgermeister Roland Weinschenk, Abteilungskommandant Bernd Miller, Stellvertreter Markus Rist, Gesamtkommandant Alois Burkhardt, Ortsvorsteher Achim Strobel)

Bei strahlendem Sonnenschein und über 22 °C fand die erste Kirbe-Übung des Jahres in Michelwinnaden statt. Kreativ wurde vom Abteilungskommandanten Thomas Kibler und seinem Stellvertreter Martin Langosch eine Übung unter realen Bedingungen organisiert. Mit Hilfe des Brandcontainers der ENBW wurde ein Wohnungsbrand simuliert. Lobeshymnen gab es von Bürgermeister Roland Weinschenk, Ortsvorsteher Frieder Skowronski und Stadtbrandmeister Alois Burkhardt.

Traditionell spiele der Musikverein Michelwinnaden unter der Leitung von Gerald Auer ein Frühschoppenkonzert der Extraklasse.

Weitere Impressionen finden Sie in unserer Galerie.

Bad Waldsee (ml) – Gemeinsame Übung von Feuerwehr und THW

Am Montagabend führten die Freiw. Feuerwehr Bad Waldsee und das Technische Hilfswerk (THW) aus Weingarten eine gemeinsame Übung an einem Abbruchhaus in der Bahnhofstraße durch.

Mit dem Alarmstichwort „Brand nach Gasexplosion, mehrere Personen vermisst“ rückten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte an. Zunächst kam der Löschzug der Feuerwehr zum Einsatz. Mehrere Trupps unter Atemschutz suchten das Gebäude nach den Vermissten Personen ab, welche alle innerhalb kürzester Zeit aufgefunden und gerettet werden konnten. Der angenommene Brand wurde ebenfalls schnell gelöscht. Die Nachbargebäude wurden gleichzeitig durch den Einsatz eines Wasserwerfers auf der Drehleiter geschützt.

Parallel dazu wurden die Einsatzkräfte des THW in die Übung eingebunden. Da angenommen wurde das das Gebäude durch die Gasexplosion teilweise eingestürzt ist, rückten diese mit dem erst kürzlich in Dienst gestellten Einsatzstellen-Sicherungs-System (ESS) an. Von diesem höchst sensiblen Lasermessystem gibt es nur 15 Stück in ganz Deutschland und nur eines in Baden-Württemberg. Das THW Weingarten ist damit Teil eines Projektes über den praktischen Einsatz dieses Systems. Es kann minimalste Bewegungen registrieren, welche für das menschliche Auge unsichtbar bleiben.

Dazu wurden mit Hilfe der Drehleiter an der Außenfassade des Gebäudes vier Messspiegel angebracht, welche anschließend per Lasermessgerät vermessen wurden. Ein spezielles Computerprogramm kann die Messergebnisse sofort analysieren und grafisch darstellen. Das ESS wird in Zukunft u.a. bei Einsturzgefährdeten Gebäuden, drohenden Erdrutschen oder Felsstürzen zum Einsatz kommen.

Um an dem Abbruchgebäude die Bewegungen zu simulieren, war der Baggerfahrer des Abbruchunternehmens Hinder aus Reute nach Feierabend ebenfalls zur Übung gekommen. Er drückte mit der Baggerschaufel auf der Rückseite des Hauses an die Außenwände und den Giebel. Während man auf der anderen Hausseite mit bloßem Auge nichts sehen konnte, registrierte das Messinstrument eine Bewegung der Mauern von mehreren Zentimetern. Im Ernstfall wären dies wichtige Informationen über die Stabilität des Gebäudes.

An der Übung nahmen auch die Feuerwehr „Fachberater Bau“ des Landkreises Ravensburg teil. Sie bewerteten anhand der Messergebnisse die Situation, und berieten die Einsatzleitung über die zu ergreifenden Maßnahmen.

Der Aufbau des Einsatz-Gerüst-Systems welches auch nach dem Brand 2012 in der Ravensburger Straße zum Einsatz kam, wurde wegen eines heranziehenden Gewitters und entsprechender Wetterwarnungen aus Sicherheitsgründen abgebrochen.

Bei einer Nachbesprechung im Gerätehaus zeigten sich alle Beteiligten zufrieden mit der Übung. Die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert und es konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt werden. Für die Zukunft sind weitere gemeinsame Übungen geplant.

An der Übung beteiligt waren die Feuerwehr Bad Waldsee mit acht Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften, vier Fachberater Bau und das THW Weingarten mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten interessiert das Geschehen. Für die Dauer der Übung musste die Bahnhofstraße rund zwei Stunden gesperrt werden, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

Eine Bildergalerie mit zahlreichen Fotos finden Sie im Menüpunkt Galerie

sowie in unserem Facebook Auftritt.

Text und Fotos:        Matthias Lessig – Feuerwehr Bad Waldsee - Öffentlichkeitsarbeit

Die wichtigsten Tage der Feuerwehr Bad Waldsee im Jahr 2014 stehen vor der Tür. Die Jahreshauptübungen der Abteilungen.

Die Termine:

Sonntag 19.10. um 14:00 Uhr Abt. Michelwinnaden Burg
Montag 20.10. um 13:30 Uhr Abt. Reute-Gaisbeuren Kindergarten Gaisbeuren
Montag 20.10. um 14:15 Uhr Abt. Mittelurbach Rathaus Mittelurbach
Montag 20.10. um 15:00 Uhr Abt. Haisterkirch Kindergarten Haisterkirch
Montag 20.10. um 16:00 Uhr Abt. Stadt Rathausplatz
Samstag 25.10. um 14:00 Uhr Jugendfeuerwehr Mittelurbach Buchholzweg 10

 

 

 

 

 

Sie sind zu den Übungen recht herzlich eingeladen. Wir freuen uns!!

Den  Arbeitgebern  der  Bad  Waldseer  Feuerwehrangehörigen zu danken, dazu haben Stadt und Feuerwehr am Montagabend ins Feuerwehrgerätehaus eingeladen. Neben dem Dank stand auch die Präsentation der wichtigen ehrenamtlichen Arbeit der Wehrleute im Mittelpunkt. Bürgermeister Roland Weinschenk sagte, dass es nicht selbstverständlich sei, dass die Betriebe ihre Mitarbeiter für Einsätze freistellen. Um die Sicherheit der Bevölkerung,  aber  auch  der  Betriebe  gewährleisten  zu  können, sei man darauf angewiesen. Weinschenk betonte auch, dass es sich bei einer Stadt dieser Größenordnung weiterhin um eine Freiwillige Feuerwehr und nicht eine Berufsfeuerwehr handele. Andererseits müsse man feststellen, dass gerade auch die Feuerwehr Bad Waldsee durch ihre Funktion als Stützpunktwehr in sehr vielen Einsätzen jedes Jahr gefordert sei.

Kommandant Alois Burkhardt freute sich über das Kommen der Gäste trotz des Fußballabends und informierte über die vielfältige Arbeit. So haben die Wehrleute im vergangenen Jahr insgesamt 4236 Stunden im Einsatz verbracht. Die Hälfte der Einsätze erfolgte tagsüber. Hinzu kamen Feuerwachen, Lehrgänge, Pflichtübungen sowie die Wartung der Gerätschaften und der Sicherheitsausstattungen. Beim Rundgang durch das Gebäude konnten sich die Interessierten einen Eindruck von Einsatzabläufen und den damit verbundenen Arbeiten machen. Als Höhepunkt führten die Mannschaften Übungen vor.

Im  Rahmen  der Veranstaltung  wurden  die  Firmen  „Autohaus Wild“ und „Omnibus Müller“ mit der Plakette „Partner der Feuerwehr“  ausgezeichnet . Diese erhalten Betriebe, die sich in besonderer Weise für die Feuerwehr einsetzen. Das Autohaus Wild stellt zum Beispiel schon seit vielen Jahren für die jährliche Kirbeübung die Schrottfahrzeuge zur Verfügung und kümmert sich um deren Anlieferung und Rückholung. Omnibus Müller hat auf einem der Linienbusse kostenos Werbung für den Dienst bei der Feuerwehr gemacht.

Roland Weinschenk, Elke Müller, Franz Wild, Alois Burkhardt

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