Trotz Reduzierung – 155 Feuerwehreinsätze in einem Jahr
Bad Waldsee (Wolfgang Gold)-. Feuerwehrkommandant Alois Burkhardt konnte zur Kirbeversammlung 2011 neben Bürgermeister Roland Weinschenk, den 1. Beigeordneten Thomas Manz, Vertreter der Stadtverwaltung, des Gemeinderates, der Ortschaften, der Polizei, der Feuerwehren und des DRK sowie die „Feuerwehrmutter“ Margret Kohlschreiber begrüßen.
„Ohne Wespeneinsätze oder Flächenereignisse durch Naturkatastrophen mussten in den vergangenen 12 Monaten 155 Einsätze abgearbeitet werden, so Burkhardt zum Auftakt seines Tätigkeitsberichts. Insgesamt wurden 3.250 Einsatzstunden wurden von den – gegenwärtig – 76 ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen abgearbeitet. Hinzu kommt der Zeitaufwand für die Teilnahme an Übungsdiensten sowie den Besuch von Aus- und Fortbildungsveranstaltungen auf Kreis- und Landesebene. Die alarmierten Einsätze (im Vorjahr 210) untergliedern sich in 77 Brandeinsätze, 72 Technische Hilfeleistungen sowie sechs Überlandeinsätze. Bei Brandeinsätzen und Technischen Hilfeleistungen konnten insgesamt 31 Personen aus lebensbedrohlichen Lagen gerettet werden. Für vier Personen kam jede Hilfe zu spät. Erinnert wurde u.a. an einen Brand vom 17.08.11 in einem Silo der Getreideanlage BAG. Mehr als 140 Einsatzkräfte aus den Landkreisen Ravensburg, Biberach und Lindau konnten nach stundenlanger Tätigkeit eine Schadensausweitung auf weitere Bereiche des Objekts verhindern. Gefordert war in erster Linie der Einsatz von Kohlendioxyd.
Mit einem gewissen Stolz konnte Burkhardt bei den Beschaffungen bekanntgeben, dass die Feuerwehr Bad Waldsee – neben weiteren Beschaffungen - ein Hilfeleistungs-
Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser (HTSF-W) als Ersatzbeschaffung für den in die Jahre gekommenen Voraus-Rüstwagen (VRW) in Dienst gestellt hat. Es handelt sich um eine bisher einmalige Ausführung dieser Fahrzeugart.
Zum Schluss seines Kirbeberichts 2010 dankte Alois Burkhardt allen, die in vielfältiger Art und Weise die Arbeit der Feuerwehr Bad Waldsee unterstützen.
„ Sie haben, wie ich es weiß, mit der Vielzahl und mit der Qualität ihrer Einsätze eine eindrucksvolle Bilanz aufzuweisen. Ich betone das gern. Denn, auch wenn sich ihr Wirken in aller Öffentlichkeit abspielt, machen sie doch kein Aufhebens davon“, so Bürgermeister Roland Weinschenk zu Beginn seines Grußworts. Für ihn leisten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte einen unverzichtbaren Dienst, damit das Rettungswesen in der Stadt und den Ortschaften gut funktioniert. Weinschenk dankte den Einsatzkräften für ihr ganzjähriges Engagement zum Schutz und Wohl der Bürger, den Familien und Arbeitgebern der Feuerwehrangehörigen, „denn ohne ihr Verständnis und ihre Unterstützung wäre manches nicht möglich“.
Befördert wurde zum Feuerwehrmann Johannes Rübner. Marina Dachs zur Oberfeuerwehrfrau sowie Erich Macke und Fabian Wild zu Oberfeuerwehrmännern. In die Einsatzabteilung aufgenommen wurden Jochen Bauer, Alexander Weiß und Marc Mönig.
Verabschiedet wurden Thomas Stärk, Markus Karg, Markus Karah, Frank Hörmann, Andreas Schmid, Christoph Schmid sowie Thilo Schulz.
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